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„Das ist mein Kunde - für den mache ich das jeden Tag“

Blick hinter die Kulissen: Die Macher der MISSION EINFACH ziehen Bilanz

2013 brach MEVACO zu einer ganz besonderen Mission auf: der MISSION EINFACH. Was als „normale“ europaweite Werbekampagne für die Zielgruppe Handwerk geplant war, entwickelte sich zu einer spannenden Begegnung mit den Menschen, für die MEVACO tagtäglich arbeitet. Wir wollten wissen, welche Erkenntnisse MEVACO aus dieser Mission gewonnen hat und haben dazu den Geschäftsführer Stephan Geiger, den Leiter Vertrieb und Kommunikation Ägidius Jung sowie Kristin Fleer vom Marketing befragt.
Was hat sich für sie durch die MISSION EINFACH intern verändert?

Ägidius Jung: Früher hingen in unseren Meeting-Räumen Architekturbilder. Heute hängen hier die Porträts der Menschen, mit denen wir uns getroffen haben. Das hat in allen Standorten etwas bewirkt. Wenn man den Menschen auf den Bildern ins Gesicht schaut und weiß: „das ist mein Kunde - für den mache ich das jeden Tag“ - ich glaube, dass sich dadurch unterschwellig Dinge verändern.

Kristin Fleer: Jetzt steht der Kundennutzen viel mehr im Vordergrund. Unsere Leistung ist jetzt die Begründung dafür, warum der Kunde Vorteile hat.

Jetzt steht der Kundennutzen viel mehr im Vordergrund.

Stephan Geiger: Vorher waren wir immer sehr produktverliebt. Wir haben immer gezeigt was wir können und wie toll das aussieht. Wir haben uns aufgrund dieser Kampagne wesentlich stärker unseren Kunden zugewandt und das wirkt natürlich auch nach innen. Das ist eine tägliche Haltung, dass ich aus dem Tempel des Produkts rauskomme und mich täglich in der Kommunikation in die Partnerebene begebe. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der bei den Kunden gut angekommen ist: wir zeigen, dass wir zusammenarbeiten wollen und es auch einfach für den Kunden machen wollen.

Sind die Antworten der Kunden in den Interviews denn echt?

Ägidius Jung: Die Kunden wurden ohne Androhung dazu gebracht, über MEVACO zu erzählen, (lacht) ich war ja dabei, bei den Abenden mit den Kunden. Es gab Lob, aber natürlich auch Kritik an manchen Stellen, aber das was da steht, als Aussagen unter diesen Porträts, das ist Original, ohne dass wir das unseren Kunden in den Mund gelegt haben. Und das hat mir gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Was werden Sie in Zukunft an der Kampagne verändern?

Ägidius Jung: Was ich schade finde, ist, dass wir nur Menschen aus der Region hier interviewt haben, mir ist sehr viel daran gelegen, Menschen aus dem europäischen Ausland zu zeigen, die einen Namen tragen, der darauf schließen lässt, dass wir ein europäisches Unternehmen sind.

Das hat mir gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wird es eine MISSION EINFACH 3.0 geben?

Ägidius Jung: Die Entwicklung geht weiter, wir bleiben nicht stehen. Wir werden uns weiter verändern, noch mehr hin in Richtung auf die Menschen, für die wir das letztendlich alles machen.

Stephan Geiger: Aber das Credo bleibt das gleiche.

Ägidius Jung: Wichtig ist, dass wir den Kunden das Gefühl geben, wir sind nicht abgehoben, wir kennen dich, wir reden deine Sprache und verstehen dich .

Kristin Fleer: Wir verstehen dich und wollen dich auch verstehen. Selbst wenn da mal Dinge genannt werden, die wir nicht verstehen, haben wir den Anspruch rauszufinden, um was es geht. Wir fragen nach.

Gab es etwas bei dieser Kampagne, das sie komplett überrascht hat, womit sie überhaupt nicht gerechnet hatten?

Stephan Geiger: Mich hat ganz klar überrascht, dass diese Truppe, die da beim ersten Stammtisch zusammengekommen ist, dass die sofort bereit war, mitzumachen - und dann auch mit hoher Intensität dabei geblieben ist. Das fand ich sehr bemerkenswert.

MISSION EINFACH

Die MISSION EINFACH startete MEVACO als Werbekampagne für die Zielgruppe Handwerk. Darin kommen Kunden in Interviews ausführlich zu Wort und wurden dazu auch in ihren Werkstätten fotografiert. Die Kunden treffen sich zu Stammtischen und tauschen sich direkt mit MEVACO aus.

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